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Das Pastor-Jääsch-Archiv

Ein stiller Park mit altem Baumbestand und ehrwürdige alte Klostergebäude.

Pastor Theodor Fliedner und seine Frau gründeten 1836 hier auf dem Fronberg in Kaiserswerth die Diakonissenanstalt, das Mutterhaus der weltweit tätigen Diakonissen. Das ist die Kulisse des kleinen Archivs zum Gedenken an Pastor Jääsch und die Aktivitäten rund um die Tischgemeinschaft, die seinen Namen trägt.

Erinnerung an den „Spetzbowepastor“
Die Tischgemeinschaft Pastor Jääsch hat die Räume renoviert .  Bei der Diakonie Kaiserswerth, Geschwister-Aufricht-Straße 3, unter Obdach der Theodor-Fliedner-Stiftung, hüten die Jonges ihre Sammlung von Bildern und Dokumenten, die an Friedrich Eduard Gerst (1805-1867) erinnern. Der bodenständige, Mundart sprechende, witzige katholische Priester, von dem zahlreiche Anekdoten überliefert sind und der sich selbst als „Spetzbowepastor vom Str0fhotel“ bezeichnet hat, war Gefängnispfarrer. Zugleich ein Altstadt-Original. Seine schwarzen Schäfchen hütete er dort einst im Knast an der Schulstraße, wo heute das Keramikmuseum und das Filmmuseum residieren und dahinter ein Straßenschild – für eine Straße ohne Anwohner – seinen Namen trägt.

Theodor Fliedner (1800-1864) war zeitweise Gersts Kollege mit derselben Aufgabe für die evangelische Konfession. Dass man sich in beider Namen trifft, ist wahrhaft gelebte Ökumene. Pfarrer Klaus Riesenbeck als Vorstandssprecher der Diakonie, Dr. Norbert Friedrich als Chef der Fliedner-Kulturstiftung und Pater Wolfgang Sieffert als heutiger Jääsch-Nachfolger sprachen Segenswünsche. Jääsch-Tischbaas Bernd Henning dankte der Diakonie und allen Helfern. Bilder an den Wänden, Dokumente in Vitrinen und Aktenordnern, sichtbar mindestens 100 Exponate, zum weiteren Stöbern und Schmökern außerdem ungezählte Papiere –diese Sammlung wurde von Dieter Ziob, dem früheren Baas der TG, zusammengetragen, zuerst im eigenen Keller verwahrt, 2004 bei der Stadtsparkasse in Lohausen untergebracht und 2006 ins Kaiserswerther Diakoniegelände
überführt, wo das Konvolut nun in ein anderes Ge bäude umgezogen ist, ermöglicht durch viel Eigenleistung der Tischmitglieder. Drei Zimmer werden dort von den Jonges genutzt: der Jääsch-Raum, ein Tischarchiv-Raum und ein Besprechungsraum.

Interessenten oder Besuchergruppen sollten sich zwecks Terminvereinbarung mit Dieter Ziob in Verbindung setzten, denn ein Museum mit regulären Öffnungszeiten ist diese Kulturadresse ja nicht.

Da aus organisatorischen Gründen ein Besuch im Archiv nur nach Voranmeldung möglich, gibt es hier einen kleinen Überblick über Räumlichkeiten und Exponate.
    
                                  
 
Aus dem Leben von Pastor Jääsch                 linkpfeil
 
Aus dem Leben der Tischgemeinschaft       linkpfeil

 
Neues Archiv Pastor Jääsch eingeweiht am 5.7.2012 linkpfeil

Tischausflug nach Xanten im Juni 2012 linkpfeil

Aquazoo Reinigung der Plastik 2011 Impressionen linkpfeil